Am 8. März hast du die Wahl!

Für ein solidarisches Würzburg & Mainfranken

Themen

Arbeit sollte ein selbstbestimmtes und gutes Leben ermöglichen. Dass dies selbst im reichen Bayern längst nicht für alle Menschen gelebte Realität ist, wollen wir ändern.

Löhne rauf, damit es für ein gutes Leben reicht.

  • Öffentliche Aufträge nur an tarifgebundene Betriebe, keine Befristungen.
  • Mehr Personal statt Überstunden und bessere Bezahlung: Besonders in Kitas, Pflege & Sozialarbeit.
  • Soziale Sicherheit: Besserer Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose, keine Sanktionen.

Faire Arbeit. Soziale Sicherheit.

  • Ausbildung stärken: Kostenfreier ÖPNV für Azubis, bessere Perspektiven vor Ort.
  • Soziale Berufe aufwerten und Zurückführung in städtische Hand.
  • Teilhabe sichern: Sozialpass für Einkommensarme = halber Preis für ÖPNV und Kultur.
  • Sozial-ökologische Investitionen in städtische Betriebe.
  • Familienfreundliche Arbeit: Flexible Arbeitszeiten, Ferienbetreuung, Homeoffice.
  • Kostenfreies Mittagessen aus regionalem und ökologischem Anbau für alle Kinder in Schulen und Kitas.

Gesundheit darf kein Luxusprodukt sein. Dazu soll ein Gesundheitsfonds für finanzschwache Bürger*innen eingerichtet werden, damit Zuzahlungen für Medikamente, Brillen oder Zahnersatz kein Hindernis sind.
Langfristiges Ziel: Abschaffung der Zweiklassenmedizin.

  • Gesundheit darf kein Luxus sein - freier Zugang und Unterstützung bei Zuzahlungen.
  • Ideologie- und vorurteilsfreie Aufklärung über Drogen.
  • Ausbau von Drogenkonsumräumen und Check-Stellen für einen sicheren Konsum. Andere Städte konnten so die Sterblichkeitsrate stark senken.

Gesundheit ist ein Menschenrecht:

  • Psychische Gesundheit stärken: mehr Beratungsangebote, mehr Therapieplätze, mehr Prävention und mehrsprachige Angebote schaffen.
  • Einführung von Erste-Hilfe-Kursen für den Umgang mit Menschen in psychischen Ausnahme- und Krisensituationen.

Die Linke Würzburg Mainfranken setzt sich für gute Lernbedingungen, kulturelle Vielfalt und kostenlosen Zugang zu Bildung und Kultur ein. Schulen müssen saniert und modern ausgestattet werden – das beschlossene Schulinvestitionsprogramm muss konsequent umgesetzt werden.

  • Digitalisierung darf nicht nur Technik bedeuten: Medienkompetenz, Datenschutz und den Einsatz von Open-Source-Software stärken.
  • Mehr Fachpersonal in der Schulsozialarbeit und bessere Unterstützung für Kinder und Jugendliche.

Gute Schulen. Freie Kultur. Bildung für alle.

  • Die Bundeswehr hat an Schulen nichts verloren – keine Werbung, keine Anwerbung von Minderjährigen.
  • Ablehnung jeglicher Form der Wehrplicht und Unterstützung von Beratungsangeboten zur Verweigerung.
  • Bildung endet nicht mit der Schule: Wir stärken Weiterbildung und politische Bildung für Erwachsene.
  • Wir fördern Sub- und Jugendkultur, freie Räume, Open-Air-Bühnen, Streetart statt Kriminalisierung, ein soziokulturelles Zentrum und den Erhalt der Posthalle.
  • Teure Prestigeprojekte wie die Multifunktionshalle lehnen wir ab. Die 34,5 Millionen Euro fehlen an anderer Stelle.

Die Linke Würzburg Mainfranken steht für konsequente antifaschistische Kommunalpolitik. Wir entziehen rechten, rassistischen und antidemokratischen Strukturen den Boden – egal ob sie als Partei, Organisation oder religiöser Verband auftreten.

  • Keinerlei Zusammenarbeit, keine freundlichen Umgangstöne mit Faschist*innen, konsequente Haltung bei Abstimmungen.
  • Gegen Rassismus, gegen Sexismus, gegen Antisemitismus, gegen Antiziganismus, gegen religiösen Fanatismus und gegen Kapitalismus.

Antifaschistisch. Antirassistisch. Sozial.

  • Wir unterstützen Gegenproteste, stärken Bündnisse der Zivilgesellschaft, schützen und beraten Betroffene rechter Gewalt und fördern eine aktive Erinnerungskultur durch Gedenkstätten, Bildungsangebote und Projekte.
  • Kein Raum für rechte Inhalte! Wir lassen rassistische, menschenverachtende und antisemitische Äußerungen nicht unwidersprochen stehen, sondern widersetzen uns.
  • Keine Diffamierung oder Kriminalisierung antifaschistischer Initiativen.

Die Linke Würzburg Mainfranken möchte eine barrierefreie, inklusive, solidarische und vielfältige Stadt, die Menschen mit Behinderung, queere Menschen und Geflüchtete gleichberechtigt integriert, schützt und unterstützt. Maßnahmen reichen von Infrastruktur über Bildung, Arbeit, Gesundheit und Freizeit bis hin zu gesellschaftlicher Aufklärung und politischem Engagement.

  • Barrierefreie Stadt: Alle öffentlichen Gebäude, Plätze, Bushaltestellen und Straßen müssen barrierefrei werden. Wir brauchen mehr Blindenampeln, akustische Signale, Blindenleitsysteme, Elektrorollstuhlplätze, Rampen, Rückhaltesysteme.
  • Neubau/Um- und Ausbau von behindertengerechten Wohnungen (mind. 30%).
  • Eine deutlich höhere Entlohnung für Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen – der Mindestlohn muss für alle gelten.
  • Betroffene von nicht sichtbaren Behinderungen (wie z.B. ME/CFS, Autismus oder chronische Schmerzen) werden oft nicht ernstgenommen oder berücksichtigt. Wir fordern deshalb u.a. „Stille Stunden“ beim Einkaufen und Rückzugsräume in der Innenstadt und bei Veranstaltungen, sowie die Aufklärung über und Maßnahmen gegen „Medical Gaslighting“.

Es gibt kein „Migrationsproblem“.

Wir sehen die Aufnahme und Unterstützung Geflüchteter als unsere solidarische Pflicht und nicht, wie es häufig dargestellt wird, als eine Belastung.

  • Humane Regelungen: Wer einmal an einem Ort angekommen ist, soll dort bleiben dürfen. Wir sind gegen die bürokratisch begründeten Verteilungsregeln, die
    Menschen mehrfach zwingen den Aufenthaltsort zu wechseln.
  • Die Beendigung diskriminierender Maßnahmen wie beispielsweise der Bezahlkarte für Geflüchtete. Wir unterstützen die Initiative „Nein zur Bezahlkarte”.
  • Wir fordern Integration statt Assimilation. Wir wünschen uns gelebte Diversität und kulturelle Vielfalt!

Queeres Leben stärken!

Queer zu sein bedeutet in Würzburg noch immer, Diskriminierung und Ausgrenzung zu erleben. Dies passiert auf dem Wohnungsmarkt, im Gesundheitswesen, in der Schule oder beim Behördengang. Allein schon das Verlassen des Hauses ist für queere Menschen eine Gefahr. Die Anerkennung queerer Realitäten muss nicht nur auf bunten Plakaten zum CSD sichtbar sein, sondern in der kommunalen Praxis verankert werden.

  • Wir fordern Parität in Gremien: geschlechtergerechte Besetzung auf allen Ebenen.
  • Schutz vor Gewalt: Ausbau von Frauenhäusern und Schutzräumen für queere Menschen, sowie queersensible und mehrsprachige Beratung bei Gewalterfahrungen.
  • Flächendeckender Zugang zu inklusiven und diskriminierungsfreien Schwangerschaftsabbrüchen, STI-Tests und Präventionsmaßnahmen.

    Gegen Antifeminismus, gegen rechte Hetze, gegen Queerfeindlichkeit. Immer und überall!

Die Linke unterstützt die Digitalisierung in Alltag und Verwaltung und fordert, dass die Stadt Würzburg hierbei aktiv vorangeht. Dabei sollen zivilgesellschaftliche Initiativen gefördert, Barrieren abgebaut, freie und Open-Source-Software eingesetzt und nichtpersonenbezogene Daten frei zugänglich gemacht werden.

  • Für den Ausbau des „Digitalen Rathauses“ damit nur noch in wenigen Fällen der Gang ins Rathaus notwendig ist. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und auch wenig technikaffinen Personen einen einfachen Zugang zu ermöglichen.
  • Kein Verkauf von personenbezogenen Daten, keine Ausweitung der Überwachung, keine Gesichtserkennung und KI-Massenüberwachung: Sicherheit darf nicht auf Kosten der Freiheit gehen.
  • Einrichtung eines Büros für Bürger*innenbeteiligung: Ein zentrales Büro soll die Vorschläge der Bürger*innen in Planungsprozesse einbeziehen und Bürger*innenräte organisieren.

Wohnen ist ein Grundrecht. Die Linke Würzburg setzt sich für bezahlbaren Wohnraum für alle ein. Wir wollen den kommunalen Wohnungsbau stärken, städtische Grundstücke nicht mehr verkaufen und Mieten in städtischen Wohnungen dauerhaft niedrig halten. Spekulation mit Wohnraum lehnen wir ab. Leerstand muss konsequent bekämpft, Sozialwohnungen erhalten und neu gebaut werden. Studierende, Familien, Alleinerziehende, Senior*innen und Menschen mit geringem Einkommen dürfen nicht aus der Stadt verdrängt werden.

  • Mietwucher sanktionieren: Vorhandene gesetzliche Regelungen konsequent nutzen und Vermieter*innen, die überhöhte Mieten verlangen, Geldstrafen auferlegen. Die Linke hat dafür mit der Mietwucher-App bereits ein Tool geschaffen, mit dem Mieter*innen schon jetzt selbst gegen Wuchermieten vorgehen können.

Gemeinsam den Mietwahnsinn stoppen!

  • Eine Steigerung von kommunalen Wohnungsbauprogrammen und gleichzeitig eine Förderung von alternativen sowie urbanen Wohnformen.
  • Für einen flächendeckenden Glasfaserausbau und für die Netze in kommunaler Hand.
  • Subventionen für bezahlbaren Wohnraum
  • Stärkung von Wohnungsgenossenschaften & Studierendenwerken und Unterstützung von Mehrgenerationenhäusern.
  • Kommunales Vorkaufsrecht nutzen – Rekommunalisierung fördern!

Für ein lebenswertes, grünes und digitales Würzburg für alle!

Ob am Berliner Ring oder an anderen Verkehrsknotenpunkten – Würzburg steht! Dies gilt leider auch in Hinblick auf eine zukunftsweisende Verkehrspolitik. Wir wollen mehr Raum für den Menschen, weniger Verkehrsbeeinträchtigungen! Mehr Ruhe und Zeit zum Entspannen, weniger Stau und Emissionen! Frische Luft statt Stickoxide und Feinstaub!

  • Für einen 10-Minuten-Takt des öffentlichen Nahverkehrs sowohl in Tagesrandzeiten als auch in weiter entfernte Stadtteile.
  • Für den umgehenden Ausbau beschlossener Radwegenetze und die Ernennung von Teilen der Stadt zu Fahrradzonen.
  • Für eine möglichst autofreie Innenstadt, was z. B. die Mainkai-Initiative verfolgt.
  • Für die Ausweitung des in vielen Landkreisen bereits eingesetzten Kleinbusangebots „callheinz“ auch für Fahrten in eher abgelegenere Landkreisorte.

Langfristig brauchen wir den kostenlosen Nahverkehr.

Würzburg befindet sich in einem Talkessel mit einem sensiblen Lokalklima. Steigende Temperaturen sowie extremere Niederschlagsverhältnisse stellen die Stadt zukünftig, mehr als andere Orte, auf die Probe. Die ökologische Transformation wird nur gelingen, wenn sie sozial gestaltet ist. Klimaschutz darf nicht auf Kosten der Arbeiter*innen gehen.

  • Sozial-ökologische Investitionen in städtische Betriebe, z. B. nachhaltige Mobilitätskonzepte der WVV.
  • Erzeugung von lokaler Wertschöpfung durch energetische Sanierungsprogramme im Gebäudebestand – durchgeführt von tarifgebundenen Handwerksbetrieben aus der Region.
  • Für die Renaturierung von Flächen als verpflichtende Auflage bei jedem neuen Bauvorhaben.
  • Für mehr innerörtliche Parks, Grünflächen, zugängliche Bach- und Flussufer sowie Ruhe- und Erholungsräume für Würzburg.
  • Für die Einhaltung des Luftreinhalteplans und die Umsetzung des Green-City-Masterplans.

Klimaschutz gerecht und sozial

  • Wasser ist unser wichtigstes Gut, wir fordern eine Erweiterung der Wassserschutzgebiete und stellen uns gegen das geplante Gipswerk in Altertheim.
  • Eine Reduktion der dauerhaften Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden und Einzelhandels- und Gastronomiebetrieben außerhalb der Betriebszeiten.
  • Förderung von Nachhaltigkeitsinitiaven, wie z. B. Urban Gardening, oder das „Repair-Café“

Wer mehr wissen möchte findet alle Details in unserem vollständigen Kommunalwahlprogramm 2026 als pdf-Datei.