Die Linke startet in den Wahlkampf
Kommunalwahlprogramm beschlossen! Die Linke Würzburg Mainfranken startet in den Wahlkampf +++Wahlprogramm fordert faire Bezahlung, Arbeitsplatzsicherheit und sicheren Wohnraum
Die Linke Würzburg Mainfranken hat im Kontext der anstehenden Kommunalwahlen am 08. März auf ihrer Kreismitgliederversammlung das Kommunalwahlprogramm beschlossen. Ganz unter dem Motto „Soziale Gerechtigkeit beginnt vor Ort“, wurden gemeinsam starke Forderungen für Stadt und Landkreis erarbeitet.
Besonderes Augenmerk legt das Wahlprogramm 2026 unter anderem auf gute Arbeit für alle und bezahlbaren, sicheren Wohnraum und betont die Verantwortung der Stadt, mit gutem Beispiel voranzugehen.
Konkrete Forderungen nach fairen Löhnen, sicheren Verträgen und mehr Mitbestimmung bei der Jobwahl und im Betrieb zeugen von einem anderen Verständnis von Arbeit, in dem der Fokus auf denen liegt, die die Arbeit tagtäglich verrichten.
So fordern wir von Die Linke Würzburg unter anderem die Stärkung von Auszubildenden und einen städtischen Beschäftigungsfonds, um aktiv gegen Armut und Ausgrenzung, Langzeitarbeitslosigkeit und verdeckte Erwerbslosigkeit vorzugehen. Wir sind überzeugt, Menschen brauchen Unterstützung statt Strafen beim (Wieder-)Einstieg in Arbeit. Statt Ein-Euro-Jobs und Billigmaßnahmen setzen wir auf Qualifizierung, Umschulung und echte Ausbildungsgänge.
Ebenso problematisieren wir die ständigen Mieterhöhungen und den fehlenden Wohnraum, was auch in Würzburg viele Menschen, besonders jene mit mittlerem und niedrigem Einkommen, existenziell betrifft.
Deshalb fordern wir besseren Mieterschutz und die Sanktionierung von Mietwucher durch konsequente Nutzung vorhandener gesetzlicher Regelungen. Das würde zum Beispiel bedeuten, dass Vermieter*innen, die überhöhte Mieten verlangen, Geldstrafen erhalten. Die Linke hat dafür mit der Mietwucher-App bereits ein Tool geschaffen, mit dem Mieter*innen schon jetzt selbst gegen Wuchermieten vorgehen können. Denn Wohnraum darf kein Luxus sein – er ist Lebensgrundlage!
Und unsere Arbeit zeigt bereits Wirkung. Wir konnten in den vergangenen Jahren viele wichtige Vorhaben und Anträge unterstützen und bei einigen Themen maßgeblich mitbestimmen- trotz der konservativen Kräfte im Stadtrat.
Dazu Kreissprecherin Felicia Müller:
„Auch gegen Widerstände lässt sich soziale Gerechtigkeit organisieren, wenn die Basis stimmt. Wir haben gezeigt, dass wir im Stadtrat die Stimme derer sind, die sonst ungehört bleiben. Wir setzen uns weiter ein für klare sozialistische Antworten, antifaschistische Kommunalpolitik und eine solidarische Praxis, welche die Lebensrealitäten der Menschen ernst nimmt.“
Wir freuen uns darauf, auch im Kommunalwahlkampf mit Menschen direkt ins Gespräch zu kommen. Denn an erster Stelle muss das stehen, was die Menschen in ihrem Alltag bewegt.
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